Herren 1 verlieren in Freiburg

Herren 1 verlieren in Freiburg

Beim Tabellenzweiten USC Freiburg begannen die Ostalbvolleyballer sehr verhalten. Die Aufschläge der Gäste waren viel zu harmlos. Sodass der ganz starke Freiburger Zuspieler mit viel Übersicht meistens seine kompletten 3 Angreifer einsetzen konnte, diese bedankten sich und konnten teilweise auch mit nicht exakt getroffenen Angriffsbällen reihenweise punkten, Die MADS Abwehr präsentierte sich nach der 31/2 stündigen Anreise noch sehr verschlafen, die Freiburger „Einhörner“ hatten keinerlei Probleme, den Anfangssatz mit 16:25 für sich zu entscheiden. Auf diese Art und Weise wollten sich die Ostälbler nicht abservieren lassen, der Block mit Patrick Michel und Jürgen Anciferov konnte einige Mal zupacken, Lukas Schmid und Max Schwebel konnten einige Freiburger Angriffe abwehren. Bis zum Stande von 17:19 konnte sich keiner der Kontrahenten entscheidend absetzen, als Moritz Kaisser mit seinen langen Diagonalaufschlägen für einige Verwirrung in der Freiburger Annahme sorgte. Der Freiburger Zuspieler konnten nur noch mit hohen Pässen operieren, die MADS Blocker Felix Kraft und Max Schwebel waren zur Stelle. Ein jetzt hellwaches Gästeteam sicherte sich den 2. Satz mit 25;20. Im 3. Satz entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, beide Teams agierten aus einer sicheren Annahme und konnten ihre Angriffe perfekt organisieren und abschließen, 2 absolut ebenbürtige Abwehrreihen kratzten auch die unmöglichsten Bälle heraus, den Zuschauern wurde ein höchst attraktives Match mit langen Ballwechseln geboten. Beim Stande von 19:19 sahen die Freiburger Volleyballfans den Ballwechsel des gesamten Spiels. Jeweils 4 mal hintereinander konnten beide Abwehrreihen auch die härtesten Angriffe des Gegners abwehren, am Ende holten sich die Gastgeber den wohl spielentscheidenden Punkt. Diese verlorene Rallye hatten den Widerstand der Gäste gebrochen, 2 Annahme und Angriffsfehler folgten, Freiburg siegte mit 2125.Zu Beginn des 4. Satzes versuchten die Gäste noch einmal alles, aber überragende Abwehraktionen des ehemaligen Bundesligaliberos ließ sie verzweifeln. Selbst die härtesten Schmetterbälle von Nico Seitzer und Jürgen Anciferov wehrte dieser nach perfektem Stellungsspiel präzise ab. Der überragende Außenangreifer der Gastgeber war nicht mehr in den Griff zu bekommen. Mit 17:25 mussten die Ostälbler die Überlegenheit des Tabellenzweiten aus dem Breisgau anerkennen.
MADS Ostalb: Jürgen Anciferov, Christian Kalwa, Moritz Kaisser, Felix Kraft, Tom Klotzbücher, Patrick Michel, Lukas Schmid, Max Schwebel, Nico Seitzer, Tobias Stegmaier

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